2. Januar 2000: Der Tag danach

Einführungsreferat durch Dr. Ulrich Grete, Jahr-2000-Delegierter des Bundesrates

Wie sollen wir uns verhalten, wenn trotz aller Vorbereitungen etwas Unvorhergesehenes geschieht? Mögliche Szenarien - Massnahmenprogramm - Notfallplanung. Anschliessend beantwortet der Delegierte Teilnehmerfragen.
Anschliessend vier parallele Diskussionsforen:
1Verantwortung von Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und Behörden, Aufgabe der Kontrollorgane (als [sehr grosse] Word-Datei) new!
2Leistungen der Versicherer, Auswirkungen auf Kredite (als Word-Datei) new!
3Vorkehrungen der Anbieter von Energie, Transport, Telekommunikation und medizinischer Versorgung (als Word-Datei) new!
4Unterstützung durch die Anbieter von Informatikprodukten und -dienstleistungen (als Word-Datei) new!
Donnerstag, 21. Januar 1999, 13:15 - 18:15 Uhr,
Institut für Wirtschaftsinformatik der Hochschule für Wirtschaft, Luzern
Fachgruppe Security der Schweizer Informatiker Gesellschaft
Zusammenfassungen der Studenten der Klasse 3I new!

2. Januar 2000: Der Tag danach
Leitidee der Tagung 2. Januar 2000: An diesem Tag zeigt sich die Wirksamkeit der Y2K Massnahmen. Fehler, Ausfälle oder Unterbrüche IT-unterstützter Systeme und Prozesse können zu erheblichen Schäden, Ausfällen und Ersatzansprüchen führen. Die Reaktion auf solche Ereignisse, deren Auswirkung auf Bilanzen und Kredite, die Abwehr von Ansprüchen und die Versicherungsdeckung - das sind die Herausforderungen, denen sich die Entscheidungsträger von Wirtschaft und Verwaltung und die zuständigen Kontrollinstanzen schon heute stellen müssen.

Ablauf der Tagung
13:15Eröffnung und Moderation: Prof. Dr. Bernhard Hämmerli, Hochschule Technik + Architektur, Luzern
13:30Einführungsreferat durch Dr. Ulrich Grete, Jahr-2000-Delegierter des Bundesrates
14:45Diskussionsforen (Inhalt siehe unten)
16:30Pause
17:00Präsentation der Resultate aus den Diskussionsforen, Schlussdiskussion und Fragen
18:15Abschluss und Apero
18:20GV der Fachgruppe Security der SI
19:00Nachtessen auf Kosten der Teilnehmer

Diskussionforen
 Moderation: Prof. Dr. Bernhard Hämmerli, Hochschule Technik + Architektur Luzern
1Verantwortung von Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und Behörden, Aufgabe der Kontrollorgane
Leitung: Beat Lehmann, Konzernstab Recht algroup, Protokoll: Robert Borja
Diskussionspartner: Dr. Felix Bagdasarjanz, Verwaltungsrat ABB Kraftwerke AG, Christian Dietschi, PricewaterhouseCoopers, Paul Sommer, Finanzkontrolle Kanton Bern
Wer trägt welche Verantwortung? Wie sieht es mit der Haftung der Organe aus? Gibt es Möglichkeiten zur Entlastung? Welche Aufgaben haben Revisionsstellen und Kontrollorgane? Sind Rückstellungen zu bilden? Kann man Y2K-Investitionen aktivieren? Bis wann müssen Y2K Schäden geltend gemacht werden?
2Leistungen der Versicherer, Auswirkungen auf Kredite
Leitung: Thomas Kohler, Executive Director UBS AG, Protokoll: Marcus Holthaus
Diskussionspartner: Markus Fischer, UBS AG, Otto Hedinger, Zürich Versicherungen
Welche Risiken können in Bezug auf das Y2K-Problem versichert werden? Welchen Anforderungen muss ein Kunde genügen, um Y2K-Risiken versichern zu können und Ansprüche geltend zu machen? Welchen Einfluss haben Y2K Präventionen im Verhältnis zu traditionellen Faktoren auf die Kreditvergabe?
3Vorkehrungen der Anbieter von Energie, Transport, Telekommunikation und medizinischer Versorgung
Leitung: Ulrich Brügger, IT Sicherheitsberater IBM, Protokoll: Rolf Bosshard
Diskussionspartner: Peter Graf, Inselspital, Robert Huber, Y2K SBB, Rolf Lötscher, Y2K NOK, Fritz Zemp, Y2K Swisscom AG
Was geschieht, wenn die Zulieferer (Strom, Kommunikation, Transport) ihre Vereinbarungen nach dem 1.1.2000 nicht gewährleisten können? Welche Benutzer öffentlicher Werke werden im Falle eines Engpasses nicht mehr versorgt, wo liegen die Prioritäten? Wer haftet? Was wird als höhere Gewalt und was wird als schuldhafte Nichterfüllung bewertet? Welche Möglichkeiten bieten Backupzentren an? Was sind die betrieblichen Notfallplanungen der Anbieter?
4Unterstützung durch die Anbieter von Informatikprodukten und -dienstleistungen
Leitung: Dr. Peter Baumann, Vizedirektor Bundesamt für Informatik, Protokoll: Dr. Urs Zurfluh
Diskussionspartner: Rene Falloti, Y2K COMPAQ, Uwe Frey, Y2K Cisco Systems, Peter Schwaar, GL SOFTLAB, Peter Trachsel, BFI
Welche Hilfestellungen sind von Herstellern, Entwicklern, Betreibern, Beratern, Helpdesks und Outsourcern auf Herausforderungen von Y2K Ereignissen zu erwarten. Was sind Garantieleistungen und was ist kostenpflichtig? Welche technischen Dispositive werden den Kunden empfohlen, um auf unvorhergesehene Probleme zu reagieren?
Organisation
VeranstalterFachgruppe Security der Schweizer Informatiker Gesellschaft
http://www.fgsec.ch
Datum, OrtDonnerstag, 21. Januar 1999, 13:15 - 18:15 Uhr
Institut für Wirtschaftsinformatik der Hochschule für Wirtschaft
Auditorium 124 im 1. Stock, Zentralstrasse 9, 6002 Luzern
(Der Konferenzsaal befindet sich im Bahnhof Zentralstrasse entlang HB Westtrakt und ist in ca. 5 Minuten vom Zug und vom Parkhaus Luzern Bahnhof zu erreichen)
FahrplanBasel ab: 11:53 / Luzern an: 13:05
Bern ab: 11:30 / Luzern an: 12:47
Zürich ab: 12:01 / Luzern an: 12:49
OrganisationInstitut für Wirtschaftsinformatik (HSW)
Zentralstrasse 9, 6002 Luzern
Tel: 041 228 41 70
Fax: 041 228 41 71
E-Mail: iwi@hsw.fhz.ch
Internet: http://www.hsw.fhz.ch
KostenFr. 350.- inkl. Dokumentation und Apéro
Fr. 150.- für Mitglieder der Fachgruppe Security der SI sowie von CLUSIS und ISACA
AnmeldungenWerden nach Datum des Poststempels berücksichtigt.
Anmeldung (per Briefpost, als Faxantwort: 041 228 41 71 oder per E-Mail: iwi@hsw.fhz.ch)
 Bitte Nummer des bevorzugten Forums (parallele Durchführung) einfügen:
Nummer des bevorzugten Forumsunderline
Nummer der ersten Alternative des Forumsunderline
Name / Vorname:underline
Titel / Funktion:underline
Unternehmen / Institution:underline
Adresse:underline
PLZ / Ort:underline
Tel. / Fax:underline
E-Mail:underline
[ ]ist Mitglied der Fachgruppe Security der SI und / oder CLUSIS und / oder ISACA
Kosten: 150.- pro Person
[ ]ist kein Mitglied der oben genannten Organisationen, Kosten: Fr. 350.- pro Person
[ ]nimmt am Nachtessen um 19:00 teil
Hinweise:Es erfolgt eine Besätigung der Anmeldung mit Rechnung. Die maximale Anzahl Teilnehmer beträgt 200 Personen. Bei Überbuchung der Vorlträge wird den zuletzt angemeldeten Personen eine Absage zugestellt.
Datum / Unterschrift:underline
KDESIGN, Zürich (Partner von concert, Gruppe für Corporate Communications and Research) / HTML-Umsetzung: FGSec Webmaster i.A. der FGSec / 24. 12. 98